Fronleichnam

Fronleichnam wurde 1264 durch Papst Urban IV. Für die römisch-katholische Kirche eingeführt. Die geweihte Hostie wird in feierliche Prozession durch die Ortschaft getragen.

Es folgt für uns ein gutes Jahr, wenn an Corporis Christi (Fronleichnam) hell und klar (Lostag).

 

Schafskälte

Die Schafskälte bezeichnet einen Kälteeinbruch im Juni der oftmals ein Absinken der Temperatur um fünf bis zehn Grad zur Folge hat. Die Kühle und feuchte Luft kommt aus Nordwesten.

Der Zeitraum ist etwa vom 4. bis zum 20. Juni.

Den Namen trägt diese Wetterlage nach den Schafen, die traditionell bis dahin bereits geschoren wurden und für die der Kälteeinbruch durchaus bedrohlich werden kann.

Muttertiere und Jungtiere werden erst nach Mitte Juni geschoren.

 

Juni 2026

Der Juni ist der 6. Monat des Jahres, der erste Sommermonat und hat 30 Tage.

Benannt ist er nach der römischen Göttin Juno, der Gattin des Göttervaters Jupiter.

Der alte deutsche Monatsname ist Brachet oder Brachmond.
In der Dreifelderwirtschaft des Mittelalters begann in diesem Monat die Bearbeitung der Brache.

Da im Juni die Rosenblüte ihren Höhepunkt erreicht, spricht man auch vom Rosenmonat.
(Deshalb wurde der Juni früher auch Rosenmond genannt.)


Rosenstrauch


Der Juni enthält auch den Tag der Sonnenwende, der auf der Nordhalbkugel der längste Tag und die kürzeste Nacht ist. Das ist meist der 21. Juni.

Am 24. Juni ist der Johannistag, der an Johannes den Täufer erinnern soll.
Deshalb wurde der Juni auch Johannismonat genannt.


Bauernregeln:

 

Juni, feucht und warm, macht keinen Bauern arm.

Gibt es im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.

Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni Wärme sein.

 

Eine besondere Bedeutung bei den Bauernregeln hat der 27. Juni, der Siebenschläfertag.

Der ist ein sogenannter Lostag. Das Wetter an diesem Tag soll Auskunft darüber geben, wie es in den nächsten Wochen weitergeht.

 

Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag.